11. Juli 2009

Erste Nachttanzdemo in Marburg

Unter dem Motto RAVEN GEGEN KRISE startet nächsten Donnerstag, den 16.07.09 um 20 Uhr am Hörsaalgebäude die erste Marburger NACHTTANZDEMO. Nachdem Anfang des Monats bereits um die Tausend Leute in den Gießener Straßen gegen Studiengebühren und Sozialabbau antanzten, steigt nun eine solche Demo/Party in Marburg. Raven können wir gegen zahlreiche Krisen, nicht nur die Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern soziale Krisen überall, Bildungskrise (siehe Bildungsstreik), Krise der Gesundheitsversorgung und der Sozialsysteme allgemein, Krise der Erwerbsarbeit, Hunger- und Nahrungsmittelkrisen, zwischen- und innerstaatliche Kriege, usw. - und für unsere Alternativen. Bringt eure Rettungsschirme, Tanzlust und gute Laune mit! See you in the streets :)

10. Juli 2009

Abermilliarden für die Banken, nichts für Kinder

Ich werde mich demnächst in meiner Diplomarbeit zwar noch intensiver mit der Finanzkrise beschäftigen, aber folgende kurze Meldung finde ich bezeichend für die derzeitige Politik, die den Kapitalismus rettet und Menschen weiter auf der Strecke lässt. Wie die tagesschau meldet, stimmt der Bundesrat heute zahlreichen Gesetzesvorhaben zu, darunter die Einrichtung der milliardenschweren Bad Banks und der zweite Nachtragshaushalt, mit dem die Neuverschuldung auf 49,08 Milliarden Euro steigt, lehnt aber gleichzeitig das europäische Schulobst-Programm ab, weil die von der EU mitfinanzierte kostenlose Versorgung von Schulkindern mit Obst und Gemüse die Länder 12,5 Millionen kosten würde. Das soll laut Länderchefs der Bund zahlen, deshalb kann das seit April in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz getestete - und bisher vom Bund finanzierte - Programm nicht auf die ganze BRD ausgeweitet werden. Fürs Kapital ist also immer Geld da, für Kinder und alle anderen schwachen in der Gesellschaft wird es immer knapper. So kann man die Logik von Profitmaximierung und Kapitalismus an einem konkreten, einfachen Beispiel verdeutlichen.

Update: Hier noch ein Link zum Videobeitrag der tagesschau.

7. Juli 2009

Krümmel endgültig abschalten - Atomkraft endlich abwracken !

Der schwere Störfall im Atomkraftwerk Krümmel hat einmal mehr gezeigt, wie hoch das Unfallrisiko dieser Technologie ist. Die öffentliche Debatte um die Sicherheit der Atomkraft ist durch den Störfall neu entbrannt. CDU/CSU und FDP geraten mit ihrer Forderung nach einer Aufkündigung des Atomausstiegs in die Defensive. Wir müssen die Gelegenheit nutzen, einen Kurswechsel der Atomparteien durchzusetzen: Krümmel darf nicht wieder ans Netz. - auch nicht nächstes Jahr! Der Atomausstieg muss so rasch wie möglich umgesetzt werden! Ich habe heute wie fast schon 10.000 andere einen Appell an CDU/CSU und FDP unterschrieben.
Unterzeichne auch du den Appell an die bisher unbelehrbaren Merkel, Seehofer und Westerwelle unter www.campact.de/atom2/sn5/signer. Atomkraft ohne Prämie abwracken - ab auf den Müllhaufen der Geschichte!

Grenze als soziales Verhältnis

Die Reaktionsweisen von Migrationswilligen auf die Grenzregime

Unter obigem Titel hat Sabine Hess von der LMU München 2008 einen immer noch sehr aktuellen Vortrag zur Migration nach Europa gehalten, der beim Grenzposten-Blog dokumentiert ist und den ich zur Lektüre empfehle.

Ihr Fazit:
Europa findet dort draußen (hier am Beispiel Istanbul verdeutlicht), fern ab unserer Zentren in diesen Grenzräumen (rund um die EU) statt und zwar als tagtäglicher leben- bedrohender Konflikt, als ein Ringen um Zivilität. Für uns bedeuteten diese Erfahrungen, die Migrationsforschung vom Kopf auf die Füsse zu stellen und aus dieser Perspektive neu zu schauen auf Geschichte und Gegenwart der Ein- und Durchwanderung. Und Fragen nach Rechten, nach post-nationalen citizenship-Formen ernster zu nehmen.

6. Juli 2009

G8-Gipfel: Verhaftungswelle in Italien

Wie die Gruppe Gipfelsoli heute meldet sind über 20 Menschen von der politischen Polizei Italiens im Vorfeld des am Mittwoch beginnenden G8-Gipfels festgenommen bzw. unter Hausarrest gestellt worden. Die bekannte Taktik von Kriminalisierung und Repression der Gegenproteste setzt sich somit fort. Bisher habe ich keine gute Übersicht wie die Mobilisierung überhaupt läuft. Wenn da jemand Hinweise hat, bitte gerne in die Kommentare!

5. Juli 2009

Make Capitalism History Kongress

Wie geht es in der Krise und nach dem Bildungsstreik weiter? Als ein Angebot hier der Trailer und einige Infos zum von Die Linke.SDS organisierten Make Capitalism History Kongress am 2.-4. Oktober 2009 in Berlin.

Der Kapitalismus steckt in seiner tiefsten Krise seit 80 Jahren. Die Lehre des Neo-Liberalismus vom freien Spiel der Märkte ist verpufft. Dies wird von niemandem mehr bestritten. Umstritten ist dagegen – auch innerhalb der Linken - wie es weitergehen soll.

Bewegungen brauchen Orte, an denen sie sich verständigen können. Mit dem „Make Capitalism History“-Kongress wollen wir Studierende, Schülerinnen und Schüler aus dem Bildungsstreik zusammenbringen mit Aktiven aus den Krisenprotesten, den Gewerkschaften, der LINKEN und der globalisierungskritischen Bewegung.

Wie wollen darüber diskutieren, was die Ursachen der Weltwirtschaftskrise sind und welche Alternativen es in Zukunft für eine demokratische Wirtschaft gibt. Wir werden uns fragen, welche Rolle eigentlich Bildung im Kapitalismus einnimmt und wie wir Gegenwehr organisieren können.

Wie groß ist das weltweite Ausmaß der Krise? Kann ein Green New Deal die Probleme lösen? Wie kann eine alternative Wirtschaft funktionieren? Was können wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Wie müsste eine wirkliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern aussehen? Wie würde ein wirklich freies und solidarisches Bildungssystem aussehen? Wo können wir ansetzen, um diese Veränderungen herbeizuführen?

Zum Zeitpunkt des Kongresses werden wir mit einer neuen Bundesregierung konfrontiert sein und das neue Semester steht kurz vor der Tür. Abschließend geht es deshalb darum, was wir im Hier und Jetzt tun können und was die nächsten Schritte für die außerparlamentarische Bewegung sind. Denn die beste Antwort auf die Krise ist, jetzt aktiv zu werden und sich zu organisieren.

Komm auch Du und mach mit ! -> Jetzt voranmelden

4. Juli 2009

Die Rückkehr des Staates?

Politik, Staat und Gesellschaft nach der Finanzkrise

Zu obigem derzeit viel diskutierten Thema gibt es dieses Semester eine spannende Vortragsreihe mit namhaften kritischen Wissenschaftler_innen am Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien in Hamburg. Ich habe die bisherigen Vorträge für meine Diplomarbeit durchgesehen und kann sie nur empfehlen. Das Tolle ist, dass es für alle nicht Anwesenden einen Videomitschnitt gibt. Die beiden letzten Veranstaltungen sind noch nicht eingestellt und die Abschlussveranstaltung findet am 15.7. statt.
Hier geht es zur Seite mit Infos und Videos inklusive Power Point Präsentation zu den einzelnen Vorträgen!

30. Juni 2009

Globale Soziale Rechte – Neuauflage der Sozialstaatsillusion oder Impuls für eine emanzipatorische Perspektive?

Unter obigem Titel findet im Rahmen des Seminars zu Globalen Sozialen Rechten an der Uni Marburg eine offene Diskussionsveranstaltung mit Werner Rätz statt. Das ganze ist schon diesen Freitag, den 3. Juli um 18 Uhr in der Philosophischen Fakultät, Raum 03 B07 (B-Turm, 3.Stock).
Den Ankündigungstext gibt es auf dem Blog der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.

Tagung: "Aufbrüche - feministische Aktion_en"

Das "erste und einzige feministische Archiv in Marburg" wird 20 Jahre! Anlass genug zum Feiern, Reflektieren und Diskutieren. Was, wer, wie ist Feminismus heute? Wo positionieren wir uns? Was bedeutet es heute Feminist_in zu sein? Viele der feministischen Vorkämpfer_innen der 70er und 80er Jahre sprechen der Bewegung heute jeglichen Fortschritt ab. Junge Frauen sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht aktiv zu sein und feministische Ideale zu verraten. Auf der anderen Seite präsentieren sich uns in den Medien die "Alpha-Mädchen" der neuen "F-Klasse" (Thea Dorn), eine kleine weiße Oberschicht erfolgreicher Frauen, die das Wort Feminismus nicht mal mehr in den Mund nehmen wollen.

Feminismus ist aktueller den je - und damit auch der Streit darüber
Näheres zur Idee gibt es hier.

Die Tagung des Feministischen Archivs Marburg in Zusammenarbeit mit dem Referat für Geschlechterpolitik des AStA Marburg, gender trouble (feministische frauenlesbenliste (FFLL) und dem Café trauma im g-werk findet am 9. (abends) und 10. Juli 2009 im trauma statt.

Der Feminismus ist nicht tot; er muss gefeiert werden! z.B. mit der abschließenden queer-feministischen Party am Freitag, inklusive Konzert von EX BEST FRIEND [GrrrrlPunk, Berlin].

Mehr Infos zu Programm, Referent_innen und Konzeption gibt's hier: www.feministischeaufbrueche.blogsport.de.

29. Juni 2009

Polizeistaat schon heute erlebbar!

Da Twitter ein schnelllebiges Geschäft ist, macht wohl es Sinn, besonders interessante Aspekte auch hier zu bloggen, damit sie nicht untergehen und von mehr Menschen beachtet werden. Darunter fällt folgender Tweet.
Wollt ihr euch mal wie im Polizeistaat fühlen? Ein Klick macht es möglich http://www.kinderpornos.info/



Feindbild DemonstrantIn - Diskreditierung eines Grundrechts

Hier ein Beitrag über die meist ungestrafte Gewaltbereitschaft der Polizei gegenüber friedlichen Demonstranten aus der 3sat Kulturzeit vom 16.6.09. Dies wird deutlich am Beispiel des Angriffs einer Wasserwerfers während des G8-Gipfels 2007 in Heiligendamm, bei dem ein Demonstrant auf einem Auge blind wurde, da ein Polizist auf seinen Kopf zielte, um ihn und andere von seinem Grundrecht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit abzuhalten. Fuck Police Brutality!

Via www.bildungsstreik-marburg.tk

28. Juni 2009

Das Studium geht langsam zu Ende

Hier auf dem Blog war jetzt eine gute Woche Funkstille, da ich noch unglaublich viel für die Diplomprüfungsmeldung am Donnerstag zu tun hatte und ich nicht weitere sechs Monate damit warten wollte. Ich werde also kein "ordentlicher Langzeitstudent, habe aber das Gefühl, in den letzten Jahren so viel im Studium und darüber hinaus mitgenommen zu haben, dass so langsam eine neue Phase eingeläutet werden kann. Bis dahin wird aber noch immerhin etwa ein Jahr vergehen, da ich die Diplomarbeit erst im August beginne und diese Anfang Februar 2010 abgeben muss. Danach zieht es sich noch einige Monate mit den Abschlussprüfungen in Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung (FuK), sodass ich aller Voraussicht nach im Juni 2010 diplomierter Politikwissenschaftler sein werde. Bis dahin bleibt noch einges zu tun. Die nächsten Wochen widme ich meinem letzten FuK-Schein und vor allem den im Juli anstehenden VWL-Klausuren. Kurz darauf am 4.8. bekomme ich die Fragestellung meiner Diplomarbeit, die ich dann nach dem Open Flair Festival mit Henning in Eschwege beginnen werde. Das wird ein harter Brocken, da ich ja immer ewig für schriftliche Arbeiten brauche und ich auch nicht unbedingtüber ein leichtes Thema schreiben werde. Ich bin vor allem gespannt, wie die Literaturlage sein wird und wie ich eine vernünftige Struktur für die Arbeit hinbekomme. Damit kann ich mich aber erst im August beschäftigen. Nebenher geht die gewerkschaftliche Jugendbildungsarbeit weiter, im Herbst gibt es dann wieder eine Berufsschultour, auf die ich mich schon freue. Ich hoffe, dass ich die Diplomarbeit gut hinbekommen werde und eine Balance finde zwischen einerseits spannender Arbeit und sicherlich auch wieder produktive "Selbstausbeutung" am Schreibtisch und bei diversen Diskussionen, die zu einer hoffentlich lesbaren und spannenden Arbeit führen sollen, und andererseits freier Zeit nicht nur für politisches Engagement, sondern auch den ein oder anderen Abend oder Tag der Ruhe, Entspannung und Austausch mit FreundInnen und Familie. Einen langen Urlaub habe ich bisher in der Diplomphase nicht eingeplant, aber das hängt stark vom Fortschritt über die Monate ab.
Momentan bin ich sehr mit dem Studienverlauf zufrieden, da ich mir genug Zeit genommen habe, um Zusammenhänge zu verstehen und mir vieles zu erarbeiten. Gleichzeitig, bin ich froh, schon während des Studiums Bildungsarbeit machen zu können und so jungen Menschen, die wie ich vor einigen Jahren die Berufsschulbank drücken, etwas mitgeben zu können, von dem, was ich vor, aber vor allem in der Studienzeit gelernt habe. Auch wenn ich noch vieles besser studieren möchte, darf dies ja kein Selbstzweck werden, sondern ich möchte das Wissen ja auch teilen und produktiv einsetzen. Das kann ich ziemlich gut in der Jugendbildungsarbeit und hoffe, dass ich dies oder ähnliches noch lange machen kann. Ich denke also, dass die dann gut sechseinhalb Jahre Studium inklusive der Semester in Rennes und Québec und dem Israelaufenthalt u.a. in zwei Kibbutzim sehr intensiv und lange genug waren, um mit diesen Erfahrungen in eine spannende und ereignisreiche Zukunft zu gehen. Ich finde es dabei eher beruhigend, dass ich noch nicht weiß, was ich genau machen werde!
Soweit erst einmal wieder ein längerer Beitrag, nachdem ich - wie angekündigt - in den letzten Tagen Twitter kennengelernt und recht viel genutzt habe. Dies werde ich wohl weiter tuen und dies zeigt sich ja weiterhin in der rechten Blogspalte, in der die aktuellsten Tweets zu finden sind.
Das Semester ist noch nicht vorbei, aber nach dem Anmeldestress dürfte ich nun wieder etwas mehr Zeit zum Bloggen haben...

18. Juni 2009

Twitter Updates jetzt auch hier

Da ich gemerkt habe, dass ich gerade zu wenig Zeit für ausführliche Blogbeiträge habe, aber dennoch Kurzinfos auf Twitter vor allem zum Bildungsstreik veröffentliche, habe ich ein Twitter-Widget in der rechten Blogspalte eingebaut. Somit sind die neuesten Aktualisierungen direkt auf dem Blog verfügbar und InteressentInnen können einfach mein Twitterkonto aufrufen und bei Bedarf verfolgen.
Das ist sozusagen mein Beitrag zur Tendenz der zunehmenden Überwachung. Damit mach ich's interessierten Kreisen noch einfacher, aber ich gehe immerhin offensiv mit dem Problem um ;)

15. Juni 2009

Bildungsstreik in zahlreichen Städten angelaufen

Am heutigen Montag ist in zahlreichen Städten im Bundesgebiet der Bildungstreik für die OrganisatorInnen laut Telepolis zufriedenstellend angelaufen. Ich selbst war vormittags in Gießen auf einem gewerkschaftlichen Projekttag, wärend dem wir Teamer von der DGB-Jugend mit den BerufsschülerInnen erarbeitet haben wie (ungleich) unsere Gesellschaft aufgebaut ist - zentral hier der Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit - und warum und wie sie sich und wir alle uns für unsere Rechte und ein schönes Leben einsetzen können. Das passt sehr gut zum Bildungsstreik, in dem ja nach den dynamischen Schulstreiks 2008 die SchülerInnen u.a. von Studis und Gewerkschaften unterstützt werden im Kampf gegen kapitalistische Verwertungslogik und Ausbeutung für ein selbstbestimmtes Leben und Lernen. Wir haben heute abend unser Seminar bestreikt und sind auf den Vortrag zu Open Access gegangen. Anschließend gab es noch lecker VoKü und ein tolles Konzert von Graffiti in der PhilFak. Zur Stunde steigt noch die "Fucking Bachelor Party" im Trauma. Ich geh jetzt aber nach (und vor!) einem anstrengend Tag schlafen. Ich wünsche uns allen spannende und erfolgreiche Tage und erinnere noch an die studentische Vollversammlung in Marburg im Audimax am morgigen/heutigen Dienstag um 16 Uhr und die Demos am 17.6. (Marburg 13h Hörsaalgebäude). Und zur Motivation am Ende noch ein Mobilisierungsvideo. Viel mehr Mobiclips sind auf indymedia verlinkt.

13. Juni 2009

What have the unions ever done for us?

I just posted a subtitled version of the great remake of the scene What have the Romans ever done for us? from the Life of Brian dealing with worker's rights and the achievements of the labour movement in Australia. The examples are transferable to other countries and show that capitalist exploitation would be even much worse than it already is without united struggles of the working class. Here is the original version for all those who might not have seen it yet and those who just want to watch it again.

Was haben die Gewerkschaften je für uns getan?

Diese Frage würden viele Gewerkschaftsfeinde gerne mit einem entschiedenen "nichts!" beantworten. Dass dies völlig weltfremd ist, zeigt der folgende Clip der australischen Industriegewerkschaft ETU und dem Dachverband NUW (Original in englisch ohne Untertitel). Er ist an die Szene What have the Romans ever done for us? aus dem Leben des Brian angelehnt und beschäftigt sich mit Rechten und Errungenschaften der ArbeitkraftgeberInnen (ArbeitnehmerInnen) in Australien. Die Beispiele sind im Prinzip auf Deutschland übertragbar wie mir die Erfahrung in der hiesigen Bewegung und der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit zeigt. Bei aller berechtigten Kritik waren und bleiben Gewerkschaften ein zentrales Kampfinstrument der (potenziell) Lohnabhängigen, ohne dass die kapitalistische Ausbeutung ungeahnte Ausmaße annehmen würde. Danke an die Leute von ver.di campus, die die untertitelte Version in ihren sehenswerten youtube-Kanal aufgenommen haben.

12. Juni 2009

"Feuert die Bosse!"

Erfreut habe ich festgestellt, dass Naomi Klein in der FR mit dem Gastbeitrag "Feuert die Bosse!" vertreten ist. Ab und an blitzt also doch noch radikalere Kritik in meiner ehemaligen Leib-und-Magen-Zeitung auf ;)

10. Juni 2009

Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni 2009

Ich möchte kurz auf den bevorstehenden bundesweiten Bildungsstreik nächste Woche hinweisen. Die Marburger Seite findet ihr hier. Bin mal gespannt wie die Mobiliserung funktioniert und wie gut die angestrebte Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Gruppen (SchülerInnen, Studis, Gewerkschaften, etc.) läuft. Anbei noch zwei Mobilisierungsvideos, wovon ihr auf der erwähnten Seite noch weitere finden könnt. Wir sehen uns auf der Demo am 17. und vielleicht auf der ein oder anderen Veranstaltung (besonders viel Zeit habe ich gerade leider nicht).

 
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