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10. Februar 2022

Throwback Thursday: Chansons québécoises à Cuba

#TBT #ThrowbackThursday
Je me suis rapellé de deux chansons québécoises qu'on a chanté durant notre séjour à Cuba avec la Brigade Québec-Cuba en 2008. C'était vraiment à Cuba que j'ai connu beacoup plus sur la culture québécoise grâce à mes camarades de la Brigade. Bonne écoute!
 
Ich musste mal wieder an unsere bewegende Zeit mit der Solidaritätsbrigade Québec-Cuba 2008 erinnern. Zuvor hatte ich wenig Bezug zur Kultur von Québec. Durch die vier Wochen mit tollen Menschen aus Québec in Kuba habe ich viel mehr kennengelernt, unter anderem die beiden unten verlinkten Lieder. Viel Spaß beim Hören! 

1. Juli 2021

Antisemitismus WTF?!

Ich freue mich, dass unsere Website, zu der ich einige Texte beisteuern konnte, endlich online ist: antisemitismus.wtf.

Foto: Sceenshot antisemitismus.wtf

Hier der Ankündigungstext des NDC Hessen:

Antisemitismus begegnet uns in allen gesellschaftlichen Bereichen. Teilweise tritt er verdeckt auf und wird dadurch nicht immer direkt von allen als solcher erkannt. Darum greifen wir vom Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) auf dem Instagram-Kanal https://www.instagram.com/antisemitismus.wtf bekannte und teilweise jahrhundertealte antisemitische Motive auf und zerlegen sie in ihre Einzelteile: Wo kommen sie her, was genau ist an ihnen antisemitisch und wer sagt sowas eigentlich heute noch? Auf der Website https://antisemitismus.wtf/ findet ihr darüber hinaus vertiefende Hintergrundtexte zu den Ursprüngen antisemitischen Denkens, aktuellen Erscheinungsformen und der Verbreitung antisemitischer Einstellungen in der Gesellschaft. 

Wir wollen Jugendliche dabei unterstützen, Antisemitismus zu erkennen und ihm entgegentreten zu können. Die von Teamenden des NDC zielgruppengerecht verfassten Motiv- und Hintergrundtexte sind auch für die Verwendung durch Multiplikator_innen der (außerschulischen) politischen Bildungsarbeit geeignet.

Anfragen zum Projekt gerne unter https://antisemitismus.wtf/kontakt/.

20. Februar 2020

Mal Élevé - No pasaran

Zusammenstehen gegen Faschismus und jede Meschenfeindlichkeit. In Gedanken bei allen Opfern, Angehörigen und Betroffenen rechter Gewalt.
!No Pasarán! #Hanau #Halle #KeinVergessen

Videolink

31. Mai 2019

Frieden macht Arbeit: zweite*r Friedensarbeiter*in gesucht!


pax christi Rhein-Main schafft weitere Friedensarbeitsstelle

Da mit der Bildung des Regionalverbands Limburg-Mainz der Aufgabenumfang des Friedensarbeitsbüros weiter gewachsen ist, möchte pax christi Rhein-Main zum 01.08.2019 eine zweite Dreiviertel-Stelle einrichten. Das Ausschreibungsverfahren läuft bereits, den Ausschreibungstext findet Ihr hier. Informationen zur Arbeit von pax christi Rhein-Main finden sich unter https://pax-christi.de/.
Bitte unterstützt  die Suche nach einem zweiten Friedensarbeiter oder einer zweiten Friedensarbeiterin, indem Ihr geeignete Kandidat*innen auf die Ausschreibung hinweist oder Euch gar selbst bewerbt. 

Die Arbeitsschwerpunkte sind u.a.:
- Begleitung von Aktionen und Kampagnen in enger Rückbindung mit dem Vorstand des Regionalverbands, z.B. die jährliche ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Unterstützung und Koordination des Vorstands und der örtlichen Basis- und Projektgruppen
- Koordination und Projektmanagement
- Durchführung von Bildungsangeboten zum Thema Gewaltfreiheit
- Entwicklung von Bildungs- und Aktionsangeboten für junge Erwachsene

Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 18.6.2019 an den Verein zur Förderung der Friedensarbeit von pax christi im Regionalverband Limburg-Mainz e.V., z. Hd. Martin Weichlein, In der Eisenbach 35, 65510 Idstein, Tel.: 0 61 26 5 54 00, E-Mail: weichlein.idstein@t-online.de. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 30. Kalenderwoche statt. Auskunft zur inhaltlichen Arbeit gibt Susanne Margraf-Epe, Vorsitzende des pax christi-Regionalverbands, Tel.: 0 61 32 4 05 86, E-Mail: margraf-epe@t-online.de.

24. April 2019

#MeinEUropa für Frieden, Freiheit und Solidarität

#MeinEUropa steht für Frieden, Freiheit und Solidarität. Es bleibt viel zu tun. Packen wir es an.
#Gehtwählen #MeineStimmeGegenNationalismus #1EuropafürAlle

 



Hintergrund der Aktion des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN (ZGV):
#MeinEUropa - Eure Stimme zählt!
Am 26. Mai ist Europawahl. Geht wählen für Frieden, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit.
Ab heute veröffentlichen wir Erfahrungen und ermutigende Stimmen zu Europa unter #MeinEUropa und hier:
https://www.zgv.info/arbeit-soziales/artikel-content/1880860a624b6ab534a61d7ccbc62863.html?tx_ttnews%5Bcat%5D=151


Was ist dein EU-Moment?
Schreib ihn - gerne mit Bild mit der Freigabe für Website und/oder Twitter und Facebook -
ans ZGV:
- Per Mail an g.zwigart-hayer(at)zgv.info
- Auf deinem Facebookprofil mit #MeinEUropa und/oder auf www.facebook.com/ZentrumGesellschaftlicheVerantwortungEKHN/ 
- Tweete unter #MeinEUropa gerne mit Tag @zgv_ekhn.

5. April 2019

22. August 2017

Jetzt Friedensarbeiter*in bei pax christi werden!


Da ich eine neue Stelle als Referent für demokratische Kultur antrete (Details hier), sucht pax christi Limburg baldmöglichst eine Friedensarbeiterin oder einen Friedensarbeiter. Alle Details entnehmt bitte der Stellenausschreibung. Ich gebe Euch gerne Infos zur Stelle, die ich die letzten Jahre mit viel Freude inne hatte. Weitere Informationen findet Ihr hier und zum Anstellungsträger, dem Förderverein, hier. Aussagekräftige Bewerbungen nimmt Martin Weichlein vom pax christi-Förderverein ab sofort bis 15. September 2017 entgegen. Inhaltliche Fragen beantwortet die Vorsitzende des pax christi-Diözesanverbands Limburg Birgit Wehner unter Tel. 0178 28 33 767 oder per E-Mail: b.e.wehner[at]t-online.de. Wir freuen uns auf Deine qualifizierte Bewerbung und über die Weiterleitung der Stellenausschreibung an geeignete Interessent*innen!

9. Mai 2017

Bitte unterstütze meine Friedensarbeit!

Seit bald sechs Jahren bin ich Friedensarbeiter von pax christi Limburg. Ich mache diese Arbeit sehr gerne, weil ich meine Berufung zum Beruf machen konnte und mit vielen Engagierten einiges bewegen kann. Die positiven Rückmeldungen zu meiner Arbeit im Rhein-Main-Gebiet und manchmal auch bundesweit motivieren mich, weiter für Frieden, globale Gerechtigkeit und zivile Alternativen zu Krieg und Gewalt aktiv zu sein.
Wir finanzieren meine Friedensarbeiterstelle durch Spenden, insbesondere über monatliche Dauerspenden zwischen 6 und 150 €, sowie durch kleinere Zuschüsse. Dies reicht aktuell leider nicht, um die Personal- und Sachkosten der Vollzeitstelle abdecken zu können. Wir rechnen allein für 2017 mit einem Defizit von etwa 5.000 €. Unsere Rücklagen sind dann weitgehend aufgebraucht.
Deshalb läuft eine Online-Spendenaktion und ich bitte Dich, selbst zu spenden und/oder die Info weiterzugeben. Die Aktionsseite ist www.betterplace.org/p49182. Gemeinsam schaffen wir das. :)

Schenk uns Planungssicherheit und spende am besten regelmäßig.
Mit etwas mehr Aufwand helft Ihr uns besonders: Ladet die Spendenzusage unter http://pax-christi.de/fileadmin/documents/allgemeine_Formalien/1704_spendenzusage_2017_formular_2_zum_ausfuellen.pdf runter, füllt sie aus und schickt sie uns per Post. Vorteil ist, dass so 100 % Eurer Spende bei uns ankommen. Bei der Online-Spende entstehen Transaktionskosten von 2,5%.

Rechts im Blog findest du ein Spenden-Widget wie weiter unten im Beitrag . So kommst Du schnell zur Spendenseite und kannst immer sehen, wie sich die Spendensammlung entwickelt.
Du hast einen guten Anlass, z.B. Geburtstag, und möchtest statt Geschenke zu bekommen meine Friedensarbeit unterstützen? Nichts leichter als das: Schau weiter unten, wie's geht.


18. Oktober 2016

Bitte unterstütze meine Friedensarbeit!

Seit über fünf Jahren bin ich Friedensarbeiter von pax christi Limburg. Ich mache diese Arbeit sehr gerne, weil ich meine Berufung zum Beruf machen konnte und mit vielen Engagierten einiges bewegen kann. Die positiven Rückmeldungen zu meiner Arbeit im Rhein-Main-Gebiet und manchmal auch bundesweit motivieren mich, weiter für Frieden, globale Gerechtigkeit und zivile Alternativen zu Krieg und Gewalt aktiv zu sein.
Wir finanzieren meine Friedensarbeiterstelle durch Spenden, insbesondere über monatliche Dauerspenden zwischen 6 und 150 €, sowie durch kleinere Zuschüsse. Dies reicht aktuell leider nicht, um die Personal- und Sachkosten der Vollzeitstelle abdecken zu können. Wir rechnen allein für 2016 mit einem Defizit von über 5.000 €. Unsere Rücklagen sind dann weitgehend aufgebraucht.
Deshalb starten wir eine Online-Spendenaktion und ich bitte Dich, selbst zu spenden und/oder die Info weiterzugeben. Die Aktionsseite ist www.betterplace.org/p49182. Gemeinsam schaffen wir das. :)


Ab sofort findest Du rechts im Blog ein Spenden-Widget wie weiter unten im Beitrag . So kommst Du schnell zur Spendenseite und kannst immer sehen, wie sich die Spendensammlung entwickelt.
Du hast einen guten Anlass, z.B. Geburtstag, und möchtest statt Geschenke zu bekommen meine Friedensarbeit unterstützen? Nichts leichter als das: Schau weiter unten, wie's geht.


29. Februar 2016

Roter Stern Frankfurt beim Kick racism out of Frankfurt Cup

Vorgestern spielten wir mit der Fußball-AG des Roten Stern Frankfurt e.V. beim ersten Kick racism out of Frankfurt Cup in Sindlingen. 10 Teams spielten bei kühlen Temparaturen und Sonnenschein für Solidarität und gegen Rassismus.
Wir erreichten sogar das Finale, das nach der regulären Spielzeit torlos ausging. Im packenden Siebenmeterschießen hatten wir eigentlich schon gewonnen, aber nach einiger Diskussion wurde ein gegnerischer verschossener Elfmeter wiederholt und wir mussten uns schließlich dem sehr spielstarken AFG United geschlagen geben.
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und Dank an die Organisatoren, unseren Support mit Infostand vom Roten Stern und alle Beteiligten!
#refugeeswelcome #keinfussballdenfaschisten

Die Kicker vom Roten Stern nach dem Finale. Foto: Zafar Khan

Ein Bericht steht im Höchster Kreisblatt, der Lokalausgabe der FNP.

25. April 2014

Siamo tutti Antifascisti: Auf zur Mondiali Antirazzisti

Kleine Erinnerung für die Fahrt zur Mondiali Antirazzisti. Meldet euch bis 15. Mai 2014 an und kommt mit.
Anmeldung bei:
Sascha Schmidt / DGB-Jugendbildungsreferent
Sascha.schmidt [at] dgb.de
Tel. 06151-399716

Weitere Infos in meinem letzten Post.
Alle Infos zum Teilen auch auf Facebook.

Meine Rede auf dem Ostermarsch 2014

Gemeinsam gegen den Export von Terror und Gewalt made in Germany!

Rede beim Mainz-Wiesbadener Ostermarsch am 19. April 2014 in Wiesbaden

Von Matthias Blöser, Friedensarbeiter von pax christi im Bistum Limburg

Es gilt das gesprochene Wort 

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Ich spreche hier als Friedensarbeiter der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi im Bistum Limburg und Koordinator der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ im Rhein-Main-Gebiet, der Kampagne gegen Rüstungsexport.

Pax Christi setzt sich schon lange gegen Waffenhandel  ein, denn dieses Milliardengeschäft auf deutschem Boden schürt Terror und Gewalt in der Welt und fordert täglich neue Opfer.

Das Verbot von Rüstungsexporten und eine Umstellung von militärischer auf zivile Produktion ist zu Recht eine zentrale Forderung der Ostermärsche. Wie nötig der Einsatz gegen Waffenhandel ist, betont die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ (www.aufschrei-waffenhandel.de) seit Mai 2011 erfolgreich. Diese Kampagne gegen Rüstungsexporte hat beim bundesweiten Aktionstag am 26. Februar 2012 bei einer Aktion vor dem Bundestag zugespitzt festgestellt: „Von Deutschland geht Krieg aus!“
Tatsächlich werden Menschen weltweit Tag für Tag Opfer deutscher Waffen und Kriegsgeräte - ganz ohne deutsche Truppen im Ausland. Und das in zunehmendem Maße. Deutschland ist laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt mit 7% Anteil am Welthandel (2009-2013; 2005-2009 10,7%). Seit 2001 haben sich die Rüstungsexporte von 367,3 Millionen Euro auf 2,12 Milliarden Euro im Jahr 2010 nahezu versechsfacht (Rüstungsexportbericht 2010). 2012 wurden Kriegswaffen im Wert von 946 Mio. € exportiert und Rüstungsexportgenehmigungen über insgesamt 8,9 Mrd. € erteilt. Es gibt relativ große Schwankungen in dem schmutzigen Geschäft. Trotz des prozentualen Rückgangs am Weltwaffenhandel auf 7% stellt der Rüstungsexport-bericht 2013 der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) fest:
„Deutschland hält seine Position auf dem Weltrüstungsmarkt und gehört gemeinsam mit anderen EU-Staaten zu den größten Produzenten“.
Dabei gehen immer mehr Exporte an sog. „Drittstaaten“, also Staaten außerhalb von EU, NATO und NATO-gleichgestellten Ländern. 2012 gingen Rüstungsexporte über 2,1 Mrd. € an NATO-Staaten und 2,6 Mrd. € an Drittstaaten wie z.B. Saudi-Arabien.

Rüstungsexporte scheinen zunehmend Mittel der Außenpolitik zu werden. Kanzlerin Merkel spricht von „Ertüchtigung“ vermeintlicher „Partner“ auf der arabischen Halbinsel, um weniger SoldatInnen in Auslandseinsätze zu schicken. Wir wollen keine Kriegseinsätze der Bundeswehr, aber wir wollen auch keine deutschen Waffen statt deutscher Soldaten!

Das Beispiel Griechenland, einem der größten Empfänger deutscher Rüstungsexporte, zeigt wie Rüstung Entwicklung verhindert – auch in Europa. In allen Bereichen wird wegen der Finanzkrise massiv gekürzt, nur der Militärhaushalt bleibt auf einem hohen Niveau, damit auch weiterhin deutsche U-Boote und anderes Kriegsgerät abgenommen werden können. Rüstung und soziale Gerechtigkeit vertragen sich nicht! Rüstung verhindert vielmehr oft Entwicklung und gefährdet den Frieden. Schluss damit!

Der „arabische Frühling“ hat gezeigt, wie fatal Waffenlieferungen an vermeintlich „befreundete“, „stabilitätssichernde“ Regime sind. G 36 Gewehre von Heckler & Koch wurden nicht nur in Lybien eingesetzt, sondern auch zu Tausenden nach Saudi-Arabien geliefert. Dort gibt es sogar eine Lizenz zur Herstellung der Sturmgewehre vor Ort. So müssen die Waffen gar nicht mehr exportiert werden.
Überhaupt scheinen fast alle Hemmungen, das diktatorische Regime in Riad mit Waffen zu beliefern, verflogen.
2012 wurden die meisten Exportgenehmigungen überhaupt mit 1,237 Mrd. € an Saudi-Arabien erteilt. Somit wird dieses Land größter Abnehmer deutscher Rüstungsexporte!
Geliefert werden zum Beispiel Kampfflugzeuge und Grenzsicherungssysteme von EADS – inklusive Ausbildung der saudischen durch die Bundespolizei –, Luftkampfraketen von Diehl BGT und geplant waren 270 modernste Leopard 2 A7+ Kampfpanzer von Kraus-Maffei-Wegmann und Rheinmetall. Soweit bekannt hat der Bundessicherheitsrat eine Voranfrage 2011 gebilligt. Ein solcher  Deal führte die laut Bundesregierung „restriktive“ Rüstungsexportpolitik (Rüstungsexportbericht 2010) erneut und endgültig ad absurdum. In welches Land sollen denn anhand welcher Kriterien keine Waffen mehr geliefert werden? Menschenrechte scheinen jedenfalls in vielen Fällen kein relevantes Kriterium zu sein im Vergleich zu sicherheitspolitischen und außenwirtschaftlichen Interessen.
Endlich gibt es Berichte, dass Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Leo-Export verhindern möchte. Sollte sich dies bestätigen, wäre dies ein großer Erfolg der Aktion Aufschrei und aller, die im Wahlkampf und danach Druck auf die SPD und die anderen Parteien ausgeübt haben, um den Export noch zu stoppen. Damit die Verhinderung dieses Geschäfts ein wichtiger Meilenstein zu deutlich weniger Rüstungsexporten wird auf unserem Weg zum Verbot von Waffenexporten, müssen wir aber am Ball bleiben, denn die SPD wird jeden Einzelfall prüfen – Beispiele: die Genehmigung von Patrouillenbooten für Saudi-Arabien und Leopard-2-Panzer an Katar. Also müssen wir  jedes Geschäft kritisieren und den gesellschaftlichen Druck hoch halten.

Spannungen zwischen der Ukraine und Russland gibt es auch wegen der bisher sehr intensiven Kooperation in der Rüstungsproduktion. Kiew will Moskau keine Militärgüter mehr liefern. Weniger Waffenhandel ist begrüßenswert. Allerdings ist in der jetzigen Lage eine weitere Eskalation zu befürchten und Entspannung nötig. Unsere Alternative: Abrüstung in Europa in Koordination mit Russland! Wir brauchen Sicherheit für Russland und die Ukraine, keine weiteren Waffenlieferungen!
Am 17.4.2014 meldet DIE ZEIT weitere Waffenlieferungen im ersten Vierteljahr nach Russland. Ein dringend nötiges Umdenken findet also bis heute nicht wirklich statt.

Der Ostermarschaufruf tritt zu Recht für eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen ein und für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung ein. Dies unterstützt Pax Christi voll, denn für uns sind Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung die zentralen Anliegen. Allerdings zählen für mich zu den Massenvernichtungswaffen nicht allein atomare, biologische und chemische Waffen. „Kleinwaffen“ sind die heutigen Massenvernichtungswaffen mit über 90% aller Opfer. 2012 verdoppelte sich die Ausfuhr dieser Waffen von 17,92 auf 37,09 Mio. €. Ein tödlicher Skandal!

Die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ will gegen diesen Skandal buchstäblich aufschreien, da wir auch in der Friedensbewegung zu lange zu leise Kritik geäußert haben an dem alltäglichen Geschäft mit dem Tod. Wir schreien auf in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis – von pax christi, Ohne Rüstung Leben, der ÄrztInnen gegen den Atomkrieg (IPPNW) und der DFG-VK über MISEREOR und Brot für die Welt bis hin zur DGB-Region Frankfurt Rhein-Main im Regionalbündnis Rhein-Main.
95.225 Unterschriften für ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten haben wir am 25. Februar 2014 an Bundestagsvizepräsidentin Edelgart Bulmahn übergeben, damit sich der Petitionsausschuss des deutschen Bundestages mit unseren Forderungen auseinandersetzen muss. Tags darauf demonstrierten wir am bundesweiten Aktionstag mit über 200 Holzpanzern vor dem Reichstag gegen Panzerexporte nach Saudi-Arabien und Katar und für offene Grenzen für Menschen, die auch vor deutschen Waffen aus Kriegs- und Krisengebieten fliehen müssen. Unser Motto: Grenzen schließen für Waffen, Grenzen öffnen für Menschen! Mit dieser Forderung gehen wir in die nächste Phase der Kampagne gegen Rüstungsexporte. Uns geht es um Menschen, nicht die Profite der Rüstungsindustrie!
Damit wir reale politische Veränderungen erreichen, müssen wir noch breitere Unterstützung mobilisieren. Deshalb lade ich Euch und Sie alle ein, mitzumachen!

Wer Interesse am Rhein-Main-Bündnis der Aktion Aufschrei hat, kann mich gerne ansprechen und zum nächsten Netzwerktreffen am 11. Juli um 16.00 Uhr nach St. Gallus in die Mainzer Landstraße 295 in Frankfurt kommen!

Wollen wir das Geschäft mit dem Tod beenden, müssen wir nicht nur auf politischer Ebene dagegen kämpfen, sondern dem Geschäft auch die finanzielle Basis entziehen. Staatlicherseits gehören die HERMES-Bürgschaften abgeschafft. 2012 betrugen die staatlichen Garantien 3,3 Mrd. € für Waffenexporte nach Algerien, Ägypten und den Irak. Aber ohne Kredite privater Banken könnten die Exporte nicht realisiert werden. Deshalb werden wir wie schon 2013 am 22. Mai 2014 bei der Hauptversammlung der Deutsche Bank an der Frankfurter Messe gegen Rüstungsfinanzierung protestieren. Seid dabei!

Rüstungsexporte schaffen keinen Frieden, sondern verschärfen Konflikte und Kriege und fordern unzählige Opfer. Deshalb fordern wir:

-> Keine Leopard 2 Kampfpanzer und andere Rüstungsgüter an Saudi-Arabien!
-> Keine Waffen an Russland und die Ukraine, sondern zivile Kooperation und Abrüstung in Europa inklusive Russland stärken!
-> Für ein sofortiges Verbot des Exports von „Kleinwaffen“!

Unser langfristiges Ziel sind keine Waffenexporte aus Deutschland. Jeder Schritt auf diesem Weg ist wichtig. Stoppen wir gemeinsam den Export von Terror und Gewalt made in Germany! Mit dem Stopp von Rüstungsexporten wären wir der Forderung des Mainz-Wiesbadener Ostermarschs einen riesigen Schritt näher gekommen.

Lasst uns also gemeinsam einstehen für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und viel Kraft für die weitere Friedensarbeit.

Matthias Blöser


Ansprechpartner für die Medien:

Matthias Blöser
Friedensarbeiter
pax christi Diözesanverband Limburg
Dorotheenstr. 11
61348 Bad Homburg
Tel./Fax: 06172 928679
Mobil: 06172 4978127 (Festnetztarif)
friedensarbeiter@pax-christi.de

www.pax-christi.de

Bilder vom Mainz-Wiesbadener Ostermarsch 2014:
https://www.facebook.com/pax.christi.limburg/posts/307735146049687?stream_ref=10

Rede als pdf: http://pax-christi.de/fileadmin/Dokumente/Ostermarsch/Rede_Matthias_Bl%C3%B6ser_Ostermarsch_2014_WI.pdf

22. April 2014

Pax Christi Limburg? Gefällt mir!

Pax Christi Limburg gibt es wie neulich berichtet jetzt auch auf Facebook. Bisher mögen immerhin schon 76 Leute die Seite. Damit das noch viel mehr werden, bitte ich meine Leser_innen um Unterstützung: Teilt die Seite oder diesen Beitrag, mögt sie selbst und ladet Eure Freund_innen zur Seite ein, wenn ihr mögt. Pax Christi macht sehr gute Friedensarbeit, die sowohl im christlichen Umfeld als auch in der breiten Öffentlichkeit Gehör findet. Damit noch mehr Menschen davon erfahren, braucht es nur ein paar Klicks. Danke Euch!

10. April 2014

Alles nur Gelaber?

The Incredible Herrengedeck hat endlich das dritte Album rausgehauen mit dem griffigen Titel "Alles nur Gelaber? Die Audioaufnahme als Medium der Selbstreflexion des Individuums in der spätkapitalistischen Gesellschaft ". Und das Ganze könnt ihr direkt auf Bandcamp anhören! Kauft Euch das Ding aber doch auch digital und/oder als CD. Die Jungs haben Support verdient! www.herrengedeck.org

23. März 2014

Kommt mit zur Mondiali Antirazzisti 2014!

Alle Infos!
www.mondialiantirazzisti.org















Mondiali Antirazzisti, die antirassistische "Fußballweltmeisterschaft", das ist: fairer Fußball (und andere Sportarten) mit über 200 Teams aus aller Welt, Jugendcamp, italienischer Hochsommer, politische Initiativen, Konzerte, Workshops und ganz viel Spaß!

2011 war ich zum ersten Mal selbst bei der Mondiali Antirazzisti mit der DGB-Jugend Hessen-Thüringen am Start. Ich freue mich sehr, dass ich Anfang Juli 2014 erneut dabei sein kann. Damit das gelingt, brauchen wir aber noch deutlich mehr Spieler_innen und Interessierte, die mitfahren möchten. Also meldet euch bis spätestens Mitte Mai beim Jugendbüro Südhessen an und erlebt mit uns einige unvergessliche Tage! Alle Infos habe ich hier zusammengestellt. Auf geht's!

Erstmals wird der Europäische-Fußballfan-Kongress zur Mondiali stoßen. Dies könnte zu einem interessanten Austausch führen. In jedem Fall lohnt sich die Fahrt.

Hier der "Werbeclip" für 2013 als erster Eindruck:
Wem das obige Video zur letzten Mondiali nicht genügt, findet hier Eindrücke aus 2012.
Aktuelle Infos zum 2014er Programm gibt es ab April hier.
 
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