5. Juni 2008

Acostic: On doit rien à personne

Voici du bon rap indépendant et sérieux de France que j'ai trouvé par hasard il y a queques semaines. Pour télécharger gratuitement l'album d'ACOSTIC "On doit rien à personne", cliquez sur la pochette ci dessous.
www.myspace.com/acostic

Ajoutons deux clips extraits:

3. Juni 2008

Studiengebühren ade !!!

Gerade habe ich eine Email von meiner DGB-Jugendbildungsreferentin mit dem Hinweis bekommen, dass die CDU beschlossen habe, auf die dritte Lesung des Gesetzes zur Abschaffung der Studiengebühren in Hessen zu verzichten und dieses somit wohl noch heute beschlossen werden kann. Jetzt bleibt "nur" noch die Frage der Umsetzung durch die geschäftsführende Landesregierung unter Koch...
In Gießen wird dieser tolle politische Erfolg der Studierendenbewegung gleich gefeiert: ab 19 Uhr gibt es eine Jubeldemo auf dem Kirchplatz.
Sobald ich weitere stichhaltige Infos habe, werde ich darüber berichten.

Update 14:30 (20:30 deutscher Zeit):
Hier ist der erste Artikel, der die Entscheidung bestätigt: Tagespiegel. Wuhu :-)

Update 19:30
Weitere Links zu den sich häufenden Artikeln über die Abschaffung der allgemeinen sowie der Langzeitstudiengebühren: HR (+Video+Audio) - FR (mit Umfrage) - FTD - Welt - HNA - SPON - Stern - RP.

Bon anniversaire Attac, alles Gute zum Zehnten !

Als mittlerweile langjähriges Mitglied wünsche ich Attac alles Gute zum 10. Geburtstag. Passend zur heutigen Gründung Attac Frankreichs hat die junge Welt einen lesenswerten Artikel geschrieben, den ich im Folgenden dokumentiere.

ATTAC zum zehnten
Am 3. Juni 1998 gründete sich in Paris die globalisierungskritische Organisation »Association pour la Taxe Tobin d’aide aux Citoyens«. 20000 Mitglieder in Deutschland
Von Hellmuth Vensky

So richtig bekannt wurde ATTAC erst 2001. Unter dem Slogan »Eine andere Welt ist möglich« trommelte die globalisierungskritische Organisation 200000 Demonstranten gegen den G-8-Gipfel in Genua zusammen. Diese trafen auf die Brutalität der Berlusconi-Polizei, der junge Italiener Carlo Giuliani wurde erschossen.
»Entwaffnet die Märkte!« stand über dem Gründungsmanifest der Organisation. Den Leitartikel mit diesem Titel hatte Ignacio Ramonet, Chefredakteur von Le Monde diplomatique, schon am 12. Dezember 1997 geschrieben: »Es ist höchste Zeit, diesen zerstörerischen Kapitalbewegungen Sand ins Getriebe zu streuen.« Zu diesem Zweck gründete sich heute vor zehn Jahren, am 3. Juni 1998, in Paris ATTAC – die »Association pour la Taxe Tobin d’aide aux Citoyens« (Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger). Im Jahr 2000 zogen die deutschen Globalisierungskritiker nach. Der Sand im Getriebe soll eine Steuer auf alle Finanzgeschäfte sein, abgeschaut beim 2002 verstorbenen Wirtschaftsnobelpreisträger James Tobin. Der distanzierte sich allerdings später von den »Antiglobalisierungsrevoluzzern«.
Heute gibt es in rund 50 Ländern ATTAC-Gruppen mit nach eigenen Angaben 90000 Mitgliedern, in Deutschland sind es knapp 20000. Zu den Mitgliedsorganisationen zählen in diesem Land Grüne Jugend und ver.di, Pro Asyl und Pax Christi, Naturfreunde, Netzwerk Cuba und die Missionszentrale der Franziskaner. »Attac lebt durch die Gruppen: Was sie tun wollen, das tun sie, das ist unsere große Stärke«, sagt Sabine Zimpel, »das macht ATTAC lebendig und bunt.« Die 37jährige, seit 2007 im Koordinierungskreis von ATTAC Deutschland, engagiert sich für Klimaschutz, gegen die Macht der Stromkonzerne und in der ATTAC-AG Internationales. Sie hat in einem Grünen-Bundestagsbüro gearbeitet, für die Entschuldung der Entwicklungsländer getrommelt, den Protest in Heiligendamm mitorganisiert. Den »Gemischtwarenladen« sieht sie auch skeptisch: »Wir dürfen unsere Kernkompetenzen – Märkte, Steuern, Finanzpolitik – nicht vernachlässigen.«
Mitbegründer Sven Giegold sagt, »ATTAC geht es ziemlich gut«, auch wenn die Organisation nicht immer so sichtbar sei: »Viel Aufmerksamkeit hatte der Protest gegen die Bahnprivatisierung – Mitinitiator und Kernorganisation des Bündnisses ›Bahn für Alle‹ ist ATTAC.« Auch das Engagement gegen Steueroasen werde beachtet: »Was wir gelernt haben, ist Schwerpunkte zu setzen und die Ressourcen so einzusetzen, daß sie etwas bewirken. Zunehmend vernetzen sich die Globalisierungskritiker auf europäischer und globaler Ebene: Wir müssen es schaffen, in vielen Ländern gleichzeitig mit Druck die gleichen Forderungen zu stellen.« Auch aus Zimpels Sicht ist ATTAC nicht von gestern: »Wir haben einen ständigen Mitgliederzuwachs und denken darüber nach, unser Personal auszubauen.« Wo die Organisation in zehn Jahren steht? »Die Regulierung der Globalisierung ist ein langfristiger Prozeß«, sagt Giegold, »wie die Arbeiter-, die Frauen- oder die Umweltbewegung.«

The Weather Underground

Today I want to share with you a very interesting documentary I watched a couple of weeks ago.
In THE WEATHER UNDERGROUND former Underground members speak publicly about the idealistic passion that drove them to "bring the war home" and the trajectory that placed them on the FBI's most wanted list. Fueled by outrage over racism and the Vietnam War, the Weather Underground waged a low-level war against the U.S. government through much of the 1970s - bombing targets across the country that they considered emblematic of the real violence that the U.S. was wreaking throughout the world. Ultimately, the group's carefully organized clandestine network managed to successfully evade one of the largest manhunts in FBI history, yet the group's members would reemerge to life in a country that was dramatically different than the one they had hoped their efforts would inspire. Extensive archival material, including, photographs, film footage and FBI documents are interwoven with modern-day interviews to trace the group's path, from its pitched battles with police on Chicago's streets, to its bombing of the U.S. Capitol, to its successful endeavor breaking acid-guru Timothy Leary out of prison. The film explores the Weathermen in the context of other social movements of the time and features interviews with former members of the Students for a Democratic Society (SDS) and the Black Panthers. It also examines the U.S. government's suppression of dissent in the 1960s and 1970s. Looking back at their years underground, the former members paint a compelling portrait of troubled times, revolutionary times, and the forces that drove their resistance.
More information with links and references on Wikipedia: Weatherman.
And now sit back and enjoy the film!

2. Juni 2008

400 ans de militarisme: Il faut que ça cesse !

Voici des informations sur la mobilisation anti-militariste estivale.

Le 3 juillet 2008, dans le cadre des célébrations du 400e anniversaire de la Ville de Québec, l’armée compte parader dans les rues. Guerre à la guerre dénonce cette cérémonie et se prépare à la perturber!

Guerre à la guerre est un groupe ouvert visant à dénoncer l’intervention canadienne en Afghanistan et les visées impérialistes des puissances occidentales impliquées dans ce conflit. Il a été fondé en 2007 par des militantEs rassembléEs autour des principes de l’Action mondiale des peuples, notamment un rejet très clair de l’impérialisme et du capitalisme, une attitude de confrontation et une philosophie organisationnelle basée sur l’horizontalité. Depuis, il a participé à l’organisation de plusieurs actions contre la guerre, notamment la manifestation du 22 juin 2007 qui s’opposait au départ des troupes de Valcartier.

La prochaine assemblée générale de Guerre à la guerre se tiendra le lundi 9 juin, à 18h30, à la coopérative l’AgitéE (251 rue Dorchester).
Au menu: l’adoption du tract et de l’affiche finale pour la manifestation du 3 juillet, la décision quant au lieu et à l’heure du rassemblement, l’adoption des propositions du comité action, la distribution de tâches d’affichage et de tarctage, et plus encore.

Soyez nombeux et nombreuses à vous joindre! Les assemblées de Guerre à la guerre sont ouvertes et souveraines. Venez donner votre couleur à ce qui s’annonce comme la plus grosse mobilisation de l’été...

Les camarades de la NEFAC Québec viennent de publier un billet sur l'actualité des contestations: En route vers le 3 juillet.




 
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