4. Dezember 2012

Menschenrechte achten! Waffenhandel ächten!

Aktion zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

Ohne Rüstung Leben, eine der Trägerorganisationen der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel, hat den Tag der Menschenrechte zum Anlass genommen für eine Mitmach-Aktion zur Ächtung des Waffenhandels. Dabei können wir vorgedruckte Postkarten an Bundeskanzlerin Merkel schicken oder uns mithilfe eines Musterbriefs an die Kanzlerin wenden. 

Jede_r hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Jedes Jahr sterben jedoch rund zwei Millionen Männer, Frauen und Kinder durch fehlendes oder verunreinigtes Trinkwasser. Jeder siebte Mensch auf unserer Welt leidet Hunger.

Deutsche Waffenexporte verschärfen bestehende Konflikte und entziehen den Empfängerländern die für die Bekämpfung der Armut notwendigen Mittel.

Fordert deshalb zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2012 von Bundeskanzlerin Angela Merkel:  Achten Sie die Menschenrechte! Ächten Sie den Waffenhandel!

Als Argumentationhilfe steht ein Musterbrief zur Verfügung, der wie folgt seinen Weg zur Kanzlerin finden kann:
  • Per Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel
    Willy-Brandt-Straße 1
    10557 Berlin
  • Per Fax an die Nummer: 030  227-76533
  • Per E-Mail an die Adresse: angela.merkel[at]bundestag.de
  • Per Mail-Formular unter www.bundeskanzlerin.de mit dem Button "Kontakt" (oben rechts).
  • Per Infotelefon der Bundesregierung unter der Nummer
  • 0180 272 - 0000 (Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr / Festnetz: 0,06 €/Verbindung | Mobilfunk: max. 0,42 €/Min).
Postkarten können kostenlos bei Ohne Rüstung Leben bestellt werden.

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt

Aktuell beschäftigt mich das Thema Waffenhandel stark, wie die Blogbeiträge der letzten Monate zeigen. Dies wird auch erst mal so bleiben, auch wenn ich nach Möglichkeit über andere wichtige Dinge bloggen werde. Heute möchte ich auf einen spannenden Kongress der IPPNW hinweisen.

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Mehr als 70 Prozent dieser Opfer werden durch Kleinwaffen getötet. Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels rückt der internationale Kongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Villingen-Schwenningen in den Fokus.

weiterlesen:

Kongressthemen:
  • Einführung zum Thema Kleinwaffen
  • Die Auswirkungen von Produktion, Verkauf und Einsatz von Kleinwaffen auf Gesundheit und Entwicklung
  • Wirtschaftliche Ursachen und Auswirkungen des globalen Waffenhandels
  • Heckler & Koch – die tödlichste Fabrik Europas
  • Die ethische Dimension der Produktion, des Handels und des Einsatzes von Kleinwaffen
  • Die psychologische Dimension der Produktion und des Einsatzes von Kleinwaffen
  • Konversion – Die politischen Rahmenbedingungen für Alternativen zur Rüstungsproduktion
  • Lösungsansätze und Aktionen: Perspektiven auf internationaler, regionaler und nationaler Ebene
Weitere Informationen zum Kongress gibt es im Internet unter www.zielscheibe-mensch.org und www.human-target.org 

28. November 2012

The Outcry Campaign: Stop the arms trade!

I have already shared information about the "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" (The Outcry Campaign: Stop the arms trade!) in German.
The recent War Profiteers' News feature this joint effort of a lot of German peace and social groups as campaign of the month, which gives me the opportunity to share some English information with my readers:

Campaign of the Month
The Outcry Campaign: Stop the arms trade!



We oppose the export of terror and violence Made in Germany!
German exports of weapons and military equipment have doubled in recent years. Customers include dictatorships and authoritarian regimes in Africa, Asia, Latin America and Europe. Germany now ranks third in the worldwide list of weapon-exporting countries. Arms exports are a profitable business, but they do not provide many jobs: only 0.2 per cent of all German employees work in the weapons industry.
Every minute someone in the world dies after being hit by a bullet, a hand grenade or a landmine. Experts have estimated that since World War II over a million deaths have been caused by Heckler & Koch rifles and pistols alone. Countless others have been victims of weapons exported by the many other German arms companies.
German exports of weapons and military equipment have doubled in recent years. The nations that import these and licenses to use them include dictatorships and authoritarian regimes with dire human rights records. Even though the weapons and military equipment may not be used, they are procured at great expense, when this money could have been used for education and for combating poverty. We want to end the export of terror and violence Made in Germany.

Continue reading

Go to the English section of the "Outcry" website

www.wri-irg.org

22. November 2012

Gute Geschäfte!? - Deutscher Waffenhandel auf dem Prüfstand

Wie und wohin werden deutsche Rüstungsgüter geliefert?
Welche Folgen hat der Einsatz deutscher Waffen in den Empfängerländern?
Wer verdient daran und wie viele Arbeitsplätze sind davon abhängig?
Welche Motive hat die Bundesregierung, Rüstungsexporte auch außerhalb von NATO und EU zu genehmigen?
Und wie positionieren sich die Kirchen dazu ?

Diese und weitere Fragestellungen, die mit dem Thema "Gute Geschäfte!? - Deutscher Waffenhandel auf dem Prüfstand" verknüpft sind, werden beim gleichnamigen Thementag am 8.12.2012 von 9:30 bis 17:30 Uhr im Haus am Dom in Frankfurt behandelt. Politiker_innen und Experten werden in einer Diskussionsrunde zur Problematik des Waffenhandels Stellung nehmen.

Einzelheiten zum Programmablauf und zur Anmeldung im Flyer und weitere Details auch hier.

"Schießers Kampf" gegen Militarismus und Kapitalismus

Noch ein Nachtrag zu den Protesten gegen militärische Drohnen auf der AIRTEC-Messe Anfang November 2012. Auch auf meinem Blog möchte ich auf den Artikel "Schießers Kampf" in der FAZ vom 8.11.2012 hinweisen, denn wann liest mensch schon einmal einen solchen Satz in der bürgerlichen Presse:

Die größten Übel sind der Militarismus und der Kapitalismus.

Ein schönes Zitat von pax christi-Mitglied Helmut Schießer. Wer den ganzen Artikel lesen möchte, findet ihn bis November 2013 auf pax-christi.de.
 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Google+