28. Juni 2009

Das Studium geht langsam zu Ende

Hier auf dem Blog war jetzt eine gute Woche Funkstille, da ich noch unglaublich viel für die Diplomprüfungsmeldung am Donnerstag zu tun hatte und ich nicht weitere sechs Monate damit warten wollte. Ich werde also kein "ordentlicher Langzeitstudent, habe aber das Gefühl, in den letzten Jahren so viel im Studium und darüber hinaus mitgenommen zu haben, dass so langsam eine neue Phase eingeläutet werden kann. Bis dahin wird aber noch immerhin etwa ein Jahr vergehen, da ich die Diplomarbeit erst im August beginne und diese Anfang Februar 2010 abgeben muss. Danach zieht es sich noch einige Monate mit den Abschlussprüfungen in Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung (FuK), sodass ich aller Voraussicht nach im Juni 2010 diplomierter Politikwissenschaftler sein werde. Bis dahin bleibt noch einges zu tun. Die nächsten Wochen widme ich meinem letzten FuK-Schein und vor allem den im Juli anstehenden VWL-Klausuren. Kurz darauf am 4.8. bekomme ich die Fragestellung meiner Diplomarbeit, die ich dann nach dem Open Flair Festival mit Henning in Eschwege beginnen werde. Das wird ein harter Brocken, da ich ja immer ewig für schriftliche Arbeiten brauche und ich auch nicht unbedingtüber ein leichtes Thema schreiben werde. Ich bin vor allem gespannt, wie die Literaturlage sein wird und wie ich eine vernünftige Struktur für die Arbeit hinbekomme. Damit kann ich mich aber erst im August beschäftigen. Nebenher geht die gewerkschaftliche Jugendbildungsarbeit weiter, im Herbst gibt es dann wieder eine Berufsschultour, auf die ich mich schon freue. Ich hoffe, dass ich die Diplomarbeit gut hinbekommen werde und eine Balance finde zwischen einerseits spannender Arbeit und sicherlich auch wieder produktive "Selbstausbeutung" am Schreibtisch und bei diversen Diskussionen, die zu einer hoffentlich lesbaren und spannenden Arbeit führen sollen, und andererseits freier Zeit nicht nur für politisches Engagement, sondern auch den ein oder anderen Abend oder Tag der Ruhe, Entspannung und Austausch mit FreundInnen und Familie. Einen langen Urlaub habe ich bisher in der Diplomphase nicht eingeplant, aber das hängt stark vom Fortschritt über die Monate ab.
Momentan bin ich sehr mit dem Studienverlauf zufrieden, da ich mir genug Zeit genommen habe, um Zusammenhänge zu verstehen und mir vieles zu erarbeiten. Gleichzeitig bin ich froh, schon während des Studiums Bildungsarbeit machen zu können und so jungen Menschen, die wie ich vor einigen Jahren die Berufsschulbank drücken, etwas mitgeben zu können, von dem, was ich vor, aber vor allem in der Studienzeit gelernt habe. Auch wenn ich noch vieles besser studieren möchte, darf dies ja kein Selbstzweck werden, sondern ich möchte das Wissen ja auch teilen und produktiv einsetzen. Das kann ich ziemlich gut in der Jugendbildungsarbeit und hoffe, dass ich dies oder ähnliches noch lange machen kann. Ich denke also, dass die dann gut sechseinhalb Jahre Studium inklusive der Semester in Rennes und Québec und dem Israelaufenthalt u.a. in zwei Kibbutzim sehr intensiv und lange genug waren, um mit diesen Erfahrungen in eine spannende und ereignisreiche Zukunft zu gehen. Ich finde es dabei eher beruhigend, dass ich noch nicht weiß, was ich genau machen werde!
Soweit erst einmal wieder ein längerer Beitrag, nachdem ich - wie angekündigt - in den letzten Tagen Twitter kennengelernt und recht viel genutzt habe. Dies werde ich wohl weiter tun und das zeigt sich ja weiterhin in der rechten Blogspalte, in der die aktuellsten Tweets zu finden sind.
Das Semester ist noch nicht vorbei, aber nach dem Anmeldestress dürfte ich nun wieder etwas mehr Zeit zum Bloggen haben...
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